«Der Bund» im Kairo Café Kairo Lorraine Bern

«Der Bund» im Kairo

Michael Herzig liest aus «Die Stunde der Töchter»

Obwohl Michael Herzig seit Jahren in Zürich lebt und dort als städtischer Drogenbeauftragter arbeitet, ist der studierte Historiker in Bern als Mitglied der Band «Mod on» unvergessen. Warum hat es mit dem Berufsziel Rockstar nicht geklappt, Herr Herzig? «Unser depressiver Pop war schlicht zu melancholisch für die Hitparade.»

Dafür legt der 44-Jährige nach «Saubere Wäsche» (2007) bereits seinen zweiten Kriminalroman vor. In «Die Stunde der Töchter» (Grafit Verlag) ermittelt erneut die eigensinnige Johanna di Napoli von der Zürcher Stadtpolizei. Ein Entführungsfall bringt sie in die Schusslinie von Medien, Milieukönigin und Mafia. Wieso versetzten sie sich als Mann in den Kopf eines weiblichen Polizisten?: «Ich suchte eine klassische Hard-Boiled-Figur mit einem zeitgenössischen Touch. Deshalb habe ich die einsame Wölfin und Quotenfrau Johanna di Napoli erfunden. Ausserdem wollte ich Philipe-Marlowe-Klischees vermeiden. Darum ist meine Hauptfigur eine Frau.»

Und was schätzen Sie als Leser an einem Krimi?: «Eine schnelle, karge Sprache, abgründige Figuren, düstere Stimmungen und feinsinnige Ironie.» Alle diese Tugenden beherzigt Michael Herzig auch als Autor.

<small>Reservationen unter 031 330 26 25. Reservierte Tickets bitte bei Türöffnung abholen.</small>

http://www.michaelherzig.ch/

Lesung, 10.–

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